wirbelschleppe

Das Open Source Auto

27. Februar 2006 · Kommentar schreiben

OSCarIn der Technology Review 02-2006 habe ich einen Artikel zu einem Open-Source-Auto entdeckt – eine sehr spannende Sache!

OScar soll das erste Automobil sein, das komplett im Internet entwickelt wird. OScar steht für Open Source Car, und das heißt: freier Zugang, freie Arbeit, freie Verfügbarkeit, mit allen Konsequenzen. Diese Idee fanden wir so überzeugend, dass wir die Leserschaft von Technology Review an dieser Stelle ausdrücklich zur Mitarbeit einladen möchten.

Ein sehr interessanter Artikel – und ein neuer OpenSource-Ansatz im „Real Life“. Mal sehen wie weit { man mit dem | das } Auto kommt…

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Der 18-Minuten-Streik

21. Februar 2006 · Kommentar schreiben

Der 18-Minuten-Streik… langsam nervt es wirklich! In der freuen Wirtschaft sind Wochenarbeitszeiten von 40 Stunden die regel, viele arbeiten länger. Nur die Gewerkschaftsleute machen wieder eine Ausnahme und versuchen, antiquierte Lohnmodelle durchzusetzen. Wie kann es der Staat schaffen, mit solchen Schmarotzern jemals seinen Schuldenberg abzubauen?? Die härte ist nun, dass die kanpp 20% Nicht-Gewerkschaftsmitglieder in Existenzprobleme kommen:

500 Müllwerker wollen arbeiten – und dürfen nicht
Hamburg-Streik: Stadtreinigung sperrt aus. Sie erhalten weder Lohn noch Streikgeld von Ver.di. Senat will nicht eingreifen.

Von Florian Kain

Hamburg -

In Hamburg haben gestern nach Gewerkschaftsangaben erneut mehr als 2000 Beschäftigte von Stadtreinigung und Stadtentwässerung ihre Arbeit niedergelegt. Doch obwohl sich der Unrat zu Beginn der zweiten Streikwoche bereits an den Straßenrändern türmt, sperrt die Stadtreinigung rund 500 Beschäftigte aus, die nicht bei Ver.di organisiert sind – und eigentlich arbeiten wollen.

Geschäftsführer Rüdiger Siechau bestätigte gegenüber dem Abendblatt, daß die Arbeit der Stadtreinigung so lange ruhen soll, bis der Streik beendet ist: „Rund 80 Prozent unserer Angestellten sind Mitglieder der Gewerkschaft und im Ausstand. Es ist uns schlicht nicht möglich, mit den verbleibenden Kollegen den Betrieb aufrechtzuerhalten“, sagte Siechau.

Die sozialen Folgen für die Nicht-Gewerkschaftsmitglieder sind gravierend, denn sie erhalten weder Lohn noch Streikgeld. Viele wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen oder die Miete begleichen sollen. Die Situation spitzt sich täglich zu, der Unmut vor den Werkstoren wächst. Denn den Kollegen wurde von der Geschäftsführung auch verboten, kurzfristig Urlaub zu nehmen, um so die Streikzeit überbrücken zu können.

Staatsrat Volkmar Schön (CDU), Vorsitzender der städtischen Arbeitgebervereinigung (AVH), hatte zuvor vergeblich an das Unternehmen appelliert, auf eine Aussperrung der Nicht-Gewerkschaftsmitglieder zu verzichten: „Ich halte das für eine nicht wünschenswerte Eskalation, die Situation für die Betroffenen ist sehr ernst“, sagte er. Die zuständige Staatsrätin Herlind Gundelach (CDU) aus der Umweltbehörde sieht trotz der sozialen Problematik und der wachsenden Müllberge derzeit „keinen Grund, von seiten des Senats einzugreifen“.

Stadtreinigungs-Geschäftsführer Siechau argumentierte, ein Vorteil der Aussperrung sei, daß die arbeitswilligen Beschäftigten nun „vor ihren Kollegen wenigstens nicht als Streikbrecher dastehen“. Streikleiter Rainer Hahn sagte, die Ver.di-Mitgliedschaft sei wie eine „Versicherung“. Wer diese ausschlage, müsse auch die Folgen akzeptieren.

Dazu gehört auch, daß die zehn Notdienstfahrzeuge, die etwa vor Kliniken den Müll abholen, gemäß einer zwischen Stadtreinigung und Gewerkschaft getroffenen Vereinbarung nur mit Ver.di-Leuten besetzt werden, um den Nicht-Mitgliedern keine Möglichkeit zu geben, Geld zu verdienen.

Die Stadtreinigung spart durch den Streik täglich rund 300 000 Euro Personalkosten ein.

Ein Ende des Arbeitskampfes ist weiter nicht in Sicht. Ein Spitzengespräch in Berlin zwischen Ver.di-Chef Frank Bsirske und dem Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), blieb gestern in Berlin ohne Ergebnis. Morgen soll es in Hamburg auch zu Warnstreiks in den städtischen Bädern kommen. Immerhin: Auf St. Pauli wird dann der Müll abgeholt – per Notdiensteinsatz.

erschienen am 21. Februar 2006 im Hamburger Abendblatt

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GEZ will weiter abzocken – Rundfunkgebühren steigen

8. Februar 2006 · Kommentar schreiben

Der Spiegel Online hat am 07. Februar 2006 einen interessanten Artikel zur Erhöhung der Rundfunkgebühren veröffentlicht.
Die für kommendes Jahr anstehenden Änderungen in der Gebührenordnung für Rundfunkempfänger werden für viele teuer: Freiberufler etwa müssen für den Büro-PC zahlen, fernsehfreie Haushalte womöglich fürs Handy. Der GEZ bringt der neue Geschäftzweig Abermillionen Euro ein.

Sehr gut sind in dem insgesamt sehr lesenswerten Artikel folgende Passagen:

Sehr schön hat es im September 2004 der Regierungssprecher von Rheinland-Pfalz gesagt. Auf Anfrage des epd-Mediendienstes erklärte er, die Rundfunkgebühren, die ab Anfang 2007 für internetfähige PCs fällig werden, seien „für die Wirtschaft ein Betrag, der deutlich unter der Peanutsgrenze liegt“. Damit wollte er illustrieren, dass ja nicht für jeden von unter Umständen Tausenden Rechnern eines Großunternehmens an die Gebühreneinzugszentrale GEZ gezahlt werden muss – sondern nur für einen einzigen. Nach aktuellem Gebührenstand wären das 17,03 Euro im Monat.

Peanuts in der Tat – für ein Großunternehmen. Anders sieht die Sache für Freiberufler aus. Etwa 800.000 davon gibt es in Deutschland derzeit, sie alle müssen künftig nicht nur für den Fernseher zu Hause, sondern auch für den überlebensnotwendigen Rechner im Büro Gebühren zahlen – weil man damit ja heimlich Fernsehen könnte. Oder vielleicht auch, weil sich die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten kostspielige und ausgedehnte Internetangebote leisten, wer weiß.

und weiter:

Michael Hatscher zum Beispiel arbeitet in der IT-Branche, er hat keinen Fernseher und kein Radio zu Hause – er informiert sich lieber über das Internet. Er fühlt sich von der Neuregelung zu Unrecht zur Kasse gebeten: „Das Angebot und die Auswahl an Informationen, die ich über die ‘klassischen’ elektronischen Massenmedien beziehen kann, erfüllt nicht meine Qualitätsansprüche. Und das staatlich per Gebührenzwang subventionierte Unterhaltungsangebot entspricht weder dem Informationsauftrag, noch stellt es eine Bereicherung dar. Meine Zeit ist mir zu kostbar dafür.“ Dafür künftig bezahlen zu sollen, ärgert ihn gewaltig: „Ich habe auch in Zukunft keine Lust, für ein Angebot zu bezahlen, das ich nicht nutzen werde, bloß weil ich einen Computer und ein Handy benutze.“

Sowas geht warscheinlich wirklich nur in Deutschland….

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Staatschef von Nordkorea verschwunden

6. Februar 2006 · Kommentar schreiben

Bereits mitte Januar hatte die Presse Meldungen veröffentlicht, nach denen der Staatschef von Nordkorea Kim Jong Il die Grenze zu China überquert hat und anschließend verschwunden ist. Sein Zug – Kim Jong Il leidet unter einer massiven Flugangst – ist seitdem nicht mehr auffindbar…

Der Stern schreibt am 11.Januar 2006:

Nordkoreas Staatschef verschwunden

Mit einem Sonderzug ins Nirgendwo: Am Dienstag hat Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il die Grenze zu China überquert, seitdem ist er verschwunden. Nun machen wilde Gerüchte über die Pleite des Diktators die Runde.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il ist in China verschwunden. Sein luxuriöser Sonderzug, der am Vortag die Grenze bei Dandong überquert hatte, war am Mittwoch nirgends zu finden. „Wir wissen nicht, wo er geblieben ist“, sagte ein südkoreanischer Militärattaché, der selbst vom eigenen Geheimdienst im Stich gelassen wurde. Obwohl der Zug von Nordostchina in Richtung Peking gefahren war, was auch zwei Bahnhöfe bestätigten, tauchte Kim Jong Il nicht in der Hauptstadt auf. Wilde Spekulationen brachen los.

Jemand behauptete zu wissen, der Militärführer sei über China nach Russland gefahren. „Halte ich für ausgeschlossen“, kommentierte ein Diplomat. Macht auch wenig Sinn, da es eine direkte Bahnstrecke von Pjöngjang nach Moskau gibt. Dann wollte Südkoreas Nachrichtenagentur Yonhap erfahren haben, der Despot habe erstmals seine tief sitzende Flugangst überwunden und sei mit dem Flugzeug nach Schanghai. Offen blieb, warum dann sein Sonderzug ohne ihn durch China rollte. „Auf jeden Fall ist er nicht in Peking“, schien sich der Diplomat sicher.

[...]

Gesamter Artikel auf stern online

Bislang hat die Weltpresse noch keine weiteren Informationen aus der ostasiatischen Nachrichtenexklave verbreitet, allerdings hat der Kim Jong Il – Tracker ihn inzwischen wieder ausfindig gemacht!

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Von der Nachfolge

5. Februar 2006 · Kommentar schreiben

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