Nexuiz

Jaaa! Es darf wieder Open Source geballert werden!! Nexuiz 2.0 ist ab sofort zum Download verfügbar!

http://www.alientrap.org/nexuiz/ 

Windows Vista – Microsoft und die Grenzen des Internet

Microsoft hat eine neue Beta 2 des nächsten Windows zum Download bereitgestellt. Allerdings ist die mögliche Download-Bandbreite gedeckelt, denn es kommt zur Zeit offenbar zu Problemen da der Ansturm zu groß ist.

In guter alter Microsoft-Manier wird hier ein Bug als Feature verkauft: Microsoft will nämlich nicht das Web zusammenbrechen lassen, sagt dass ein so massiver Ansturm das Internet an die Leistungsgrenzen stossen lassen kann.

Inzwischen gibt es zum Glück auch inoffizielle Sourcen, die die bewährte Bittorrent-Technik nutzen. Schade dass M$ davon bislang noch nichts gehört hat 🙂

Der Download von der deutschen Version läuft übrigens recht fix, schon 17% bei konstanten 730 kbit/sec…

Windows Vista Download

Night has fallen

Goldfrapp, Album „Felt Mountain„:

Night has fallen
Mute and cold
My horse is crying

But you know all this time
But you know all this time
That you’d never want
Keep you still
Dare to come
But you love me still
But you love me
Tears too cold

La la la la la la la la la la la la …

You have damaged (? )
And you’re the one
That you’re forever
In distance (indistinct ? ? )
But you know
That there’s strength
And you love a man
Who stewed out these tears
? ? ?
That you love the tears
And you love the tears
? ? ?

La la la la la la la la la la la la …

Zum Album auf laut.de

Sprach- und Daten-Flatrate

Base: Eine SIM-Karte für beide Flatrates von E-Plus

Golem.de berichtet heute von dem E-Plus-Vorhaben, eine Flatrate für einen mobilen Webzugang über UMTS und GPRS sowie eine Telefon-Flat ins deutsche Festnetz und zu E-Plus / Base / Simyo / Ay Yildiz! SMS sind zu den E-Plus-Netzen ebenfalls kostenlos! Das ist die Zukunft des mobilen Telefonierens – und der Festnetzanschluss wird damit weiter an Bedeutung verlieren!

E-Plus bietet unter seiner Flatrate-Marke Base ab April auch eine SIM-Karte an, die Sprach- und Datenflatrate vereint. Bislang waren die Angebote nur auf getrennten SIM-Karten für Handy und Datenkarte zu haben.

Ab April können Kunden nun Handy- und Internet-Flatrate auch zusammengefasst auf einer gemeinsamen Mobilfunkkarte buchen. Der Preis liegt bei 50,- Euro pro Monat und umfasst die Gespräche vom Handy ins deutsche Festnetz (ohne Sondernummern), Gespräche und SMS von Base zu E-Plus, zu Base, zu simyo und zu Ay Yildiz sowie mobiles Internetsurfen via UMTS und GPRS.

E-Plus hofft, auf diesem Weg vor allem Geschäftskunden anzusprechen, die unterwegs E-Mails zum Pauschalpreis empfangen und versenden möchten. Zudem können Mitarbeiter so untereinander kostenlos telefonieren.

— gefunden auf golem.de

Das Open Source Auto

OSCarIn der Technology Review 02-2006 habe ich einen Artikel zu einem Open-Source-Auto entdeckt – eine sehr spannende Sache!

OScar soll das erste Automobil sein, das komplett im Internet entwickelt wird. OScar steht für Open Source Car, und das heißt: freier Zugang, freie Arbeit, freie Verfügbarkeit, mit allen Konsequenzen. Diese Idee fanden wir so überzeugend, dass wir die Leserschaft von Technology Review an dieser Stelle ausdrücklich zur Mitarbeit einladen möchten.

Ein sehr interessanter Artikel – und ein neuer OpenSource-Ansatz im „Real Life“. Mal sehen wie weit { man mit dem | das } Auto kommt…

Der 18-Minuten-Streik

Der 18-Minuten-Streik… langsam nervt es wirklich! In der freuen Wirtschaft sind Wochenarbeitszeiten von 40 Stunden die regel, viele arbeiten länger. Nur die Gewerkschaftsleute machen wieder eine Ausnahme und versuchen, antiquierte Lohnmodelle durchzusetzen. Wie kann es der Staat schaffen, mit solchen Schmarotzern jemals seinen Schuldenberg abzubauen?? Die härte ist nun, dass die kanpp 20% Nicht-Gewerkschaftsmitglieder in Existenzprobleme kommen:

500 Müllwerker wollen arbeiten – und dürfen nicht
Hamburg-Streik: Stadtreinigung sperrt aus. Sie erhalten weder Lohn noch Streikgeld von Ver.di. Senat will nicht eingreifen.

Von Florian Kain

Hamburg –

In Hamburg haben gestern nach Gewerkschaftsangaben erneut mehr als 2000 Beschäftigte von Stadtreinigung und Stadtentwässerung ihre Arbeit niedergelegt. Doch obwohl sich der Unrat zu Beginn der zweiten Streikwoche bereits an den Straßenrändern türmt, sperrt die Stadtreinigung rund 500 Beschäftigte aus, die nicht bei Ver.di organisiert sind – und eigentlich arbeiten wollen.

Geschäftsführer Rüdiger Siechau bestätigte gegenüber dem Abendblatt, daß die Arbeit der Stadtreinigung so lange ruhen soll, bis der Streik beendet ist: „Rund 80 Prozent unserer Angestellten sind Mitglieder der Gewerkschaft und im Ausstand. Es ist uns schlicht nicht möglich, mit den verbleibenden Kollegen den Betrieb aufrechtzuerhalten“, sagte Siechau.

Die sozialen Folgen für die Nicht-Gewerkschaftsmitglieder sind gravierend, denn sie erhalten weder Lohn noch Streikgeld. Viele wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen oder die Miete begleichen sollen. Die Situation spitzt sich täglich zu, der Unmut vor den Werkstoren wächst. Denn den Kollegen wurde von der Geschäftsführung auch verboten, kurzfristig Urlaub zu nehmen, um so die Streikzeit überbrücken zu können.

Staatsrat Volkmar Schön (CDU), Vorsitzender der städtischen Arbeitgebervereinigung (AVH), hatte zuvor vergeblich an das Unternehmen appelliert, auf eine Aussperrung der Nicht-Gewerkschaftsmitglieder zu verzichten: „Ich halte das für eine nicht wünschenswerte Eskalation, die Situation für die Betroffenen ist sehr ernst“, sagte er. Die zuständige Staatsrätin Herlind Gundelach (CDU) aus der Umweltbehörde sieht trotz der sozialen Problematik und der wachsenden Müllberge derzeit „keinen Grund, von seiten des Senats einzugreifen“.

Stadtreinigungs-Geschäftsführer Siechau argumentierte, ein Vorteil der Aussperrung sei, daß die arbeitswilligen Beschäftigten nun „vor ihren Kollegen wenigstens nicht als Streikbrecher dastehen“. Streikleiter Rainer Hahn sagte, die Ver.di-Mitgliedschaft sei wie eine „Versicherung“. Wer diese ausschlage, müsse auch die Folgen akzeptieren.

Dazu gehört auch, daß die zehn Notdienstfahrzeuge, die etwa vor Kliniken den Müll abholen, gemäß einer zwischen Stadtreinigung und Gewerkschaft getroffenen Vereinbarung nur mit Ver.di-Leuten besetzt werden, um den Nicht-Mitgliedern keine Möglichkeit zu geben, Geld zu verdienen.

Die Stadtreinigung spart durch den Streik täglich rund 300 000 Euro Personalkosten ein.

Ein Ende des Arbeitskampfes ist weiter nicht in Sicht. Ein Spitzengespräch in Berlin zwischen Ver.di-Chef Frank Bsirske und dem Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), blieb gestern in Berlin ohne Ergebnis. Morgen soll es in Hamburg auch zu Warnstreiks in den städtischen Bädern kommen. Immerhin: Auf St. Pauli wird dann der Müll abgeholt – per Notdiensteinsatz.

erschienen am 21. Februar 2006 im Hamburger Abendblatt

GEZ will weiter abzocken – Rundfunkgebühren steigen

Der Spiegel Online hat am 07. Februar 2006 einen interessanten Artikel zur Erhöhung der Rundfunkgebühren veröffentlicht.
Die für kommendes Jahr anstehenden Änderungen in der Gebührenordnung für Rundfunkempfänger werden für viele teuer: Freiberufler etwa müssen für den Büro-PC zahlen, fernsehfreie Haushalte womöglich fürs Handy. Der GEZ bringt der neue Geschäftzweig Abermillionen Euro ein.

Sehr gut sind in dem insgesamt sehr lesenswerten Artikel folgende Passagen:

Sehr schön hat es im September 2004 der Regierungssprecher von Rheinland-Pfalz gesagt. Auf Anfrage des epd-Mediendienstes erklärte er, die Rundfunkgebühren, die ab Anfang 2007 für internetfähige PCs fällig werden, seien „für die Wirtschaft ein Betrag, der deutlich unter der Peanutsgrenze liegt“. Damit wollte er illustrieren, dass ja nicht für jeden von unter Umständen Tausenden Rechnern eines Großunternehmens an die Gebühreneinzugszentrale GEZ gezahlt werden muss – sondern nur für einen einzigen. Nach aktuellem Gebührenstand wären das 17,03 Euro im Monat.

Peanuts in der Tat – für ein Großunternehmen. Anders sieht die Sache für Freiberufler aus. Etwa 800.000 davon gibt es in Deutschland derzeit, sie alle müssen künftig nicht nur für den Fernseher zu Hause, sondern auch für den überlebensnotwendigen Rechner im Büro Gebühren zahlen – weil man damit ja heimlich Fernsehen könnte. Oder vielleicht auch, weil sich die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten kostspielige und ausgedehnte Internetangebote leisten, wer weiß.

und weiter:

Michael Hatscher zum Beispiel arbeitet in der IT-Branche, er hat keinen Fernseher und kein Radio zu Hause – er informiert sich lieber über das Internet. Er fühlt sich von der Neuregelung zu Unrecht zur Kasse gebeten: „Das Angebot und die Auswahl an Informationen, die ich über die ‚klassischen‘ elektronischen Massenmedien beziehen kann, erfüllt nicht meine Qualitätsansprüche. Und das staatlich per Gebührenzwang subventionierte Unterhaltungsangebot entspricht weder dem Informationsauftrag, noch stellt es eine Bereicherung dar. Meine Zeit ist mir zu kostbar dafür.“ Dafür künftig bezahlen zu sollen, ärgert ihn gewaltig: „Ich habe auch in Zukunft keine Lust, für ein Angebot zu bezahlen, das ich nicht nutzen werde, bloß weil ich einen Computer und ein Handy benutze.“

Sowas geht warscheinlich wirklich nur in Deutschland….